
Das Arbini · Energie & Technik
Ein Haus, das seine Energie mitdenkt.
Kompakt gebaut, vollständig mit Solar belegt und intelligent gesteuert: Beim Arbini greifen Architektur und Haustechnik als ein System ineinander.
Das Öko-Konzept
Weniger Fläche. Mehr Eigenleistung.
Nachhaltigkeit beginnt beim Arbini nicht mit einem einzelnen Gerät. Wohnflächen unter 100 m² reduzieren Material- und Energiebedarf. Die Holzbauweise bindet Kohlenstoff, die Vorfertigung vermeidet Verschnitt und zwei bis fünf Häuser nutzen eine Parzelle sorgfältiger als ein einzelner grosser Baukörper.
Erzeugen
Das voll belegte Dach macht Sonnenlicht zur primären Energiequelle des Hauses.
Speichern
Der modulare Batteriespeicher verschiebt Solarstrom in die Abend- und Nachtstunden.
Verteilen
Das Energiemanagement stimmt Haushalt, Wärmepumpe, Speicher und Ladestation aufeinander ab.
Überwachen
Erzeugung, Verbrauch und Raumklima bleiben zentral sichtbar und steuerbar.

Das Solardach
Das Dach ist ein Kraftwerk.
Die Photovoltaik wird nicht nachträglich auf ein Reststück gesetzt. Das 30° geneigte Dach wird als zusammenhängende Energiefläche geplant. Schwarze Module, Rahmen und Montagesystem bilden eine ruhige architektonische Einheit.
Die Werte stammen aus der Richtofferte für ein Referenzhaus. Ertrag und Belegung ändern sich je nach Ausrichtung, Standort, Verschattung und Bewilligung.
36
Hochleistungsmodule
17,82 kWp
installierte Leistung
71,9 m²
aktive Dachfläche
ca. 18’025 kWh
prognostizierter Jahresertrag

Speicher und Versorgung
Solarstrom bleibt im Haus.
Zwei modulare LFP-Batterien stellen im Referenzsystem zusammen 17,52 kWh nutzbare Kapazität bereit. Ein dreiphasiger Hybrid-Wechselrichter und ein bidirektionaler Smart Meter regeln die Energieflüsse zwischen Dach, Speicher, Haus und Stromnetz.
Das System ist für Ersatzstrom vorbereitet. So kann ein Arbini einen hohen Anteil seines Bedarfs selbst decken. Vollständige Autarkie hängt jedoch von Jahreszeit, Wetter, Nutzung und Anlagenauslegung ab.


Haussteuerung
Ein System statt vieler einzelner Schalter.
Über das zentrale Wanddisplay oder Tablet werden Raumtemperatur, Beleuchtung, Beschattung und Energieflüsse bedient. Präsenz- und Wettersensoren unterstützen das Haus dabei, nur dann zu heizen, zu kühlen oder zu beleuchten, wenn es sinnvoll ist.
- Raumweise Temperatur
- Licht und Szenen
- Automatische Beschattung
- Energie und Eigenverbrauch
- An- und Abwesenheit
- Sicherer Fernzugriff
Heizen und kühlen
Im Winter Wärme. Im Sommer Freecooling.
Eine elektrische Wärmepumpe versorgt die Bodenheizung effizient mit Wärme. Im Sommer nutzt die Freecooling-Funktion dasselbe Flächensystem zur sanften Temperierung – ohne den Luftzug einer klassischen Klimaanlage. Die Haussteuerung regelt jeden Raum bedarfsgerecht und kann Erzeugungsüberschüsse gezielt einbeziehen.

E-Mobilität
Laden, wenn die Sonne liefert.
Die Ladestation lässt sich in das Lastmanagement integrieren und priorisiert verfügbaren Solarstrom. Die optionale DC-Lösung ist für bis zu 12,5 kW Lade- und Entladeleistung ausgelegt und unterstützt bidirektionale Anwendungen, sofern Fahrzeug und regulatorische Voraussetzungen dies zulassen.


Das Ziel
So unabhängig wie sinnvoll. So vernetzt wie nötig.
Ein Arbini soll Energie nicht nur verbrauchen, sondern erzeugen, speichern und klug verteilen. Die konkrete Auslegung entsteht für jedes Projekt aus Standort, Haushaltsprofil und Mobilität – mit transparenten Annahmen statt pauschaler Autarkieversprechen.
Das Arbini
Mehr zum Arbini
- Idee & KonstruktionDer Giebel aus Brettschichtholz trägt das Dach — Stamm und Äste machen stützenfreie Räume über zwei Geschosse möglich.Ansehen
- NachbarschaftZwei bis fünf Häuser auf einer Parzelle: was Ihnen allein gehört, was geteilt wird und wie die Privatsphäre gewahrt bleibt.Ansehen
- Ausstattung & MaterialienVier Fassaden, drei Küchen, drei Böden, drei Bäder — bewusst wenige, sorgfältig abgestimmte Entscheide.Ansehen