
Kaufen · Häufige Fragen
Fragen, ehrlich beantwortet.
Was wir in Erstgesprächen am häufigsten gefragt werden — inklusive der Antworten, die nicht jedem gefallen.
Das Haus
Ein Haus, das einmal sorgfältig entworfen und danach in Serie gebaut wird. Konstruktion, Gebäudehülle und Haustechnik sind bei jedem Arbini identisch; gewählt werden Grundriss, Fassade und Ausbaulinie. Das senkt Planungskosten und Bauzeit, ohne dass die Gestaltung leidet — im Gegenteil: Jede Kombination ist im Voraus durchgestaltet.
Nein. Ein Tiny House hat meist 15 bis 40 m² und oft kein festes Fundament. Ein Arbini hat 75 bis 95 m² Wohnfläche auf zwei Geschossen, bis zu 5,5 Zimmer und ist ein vollwertiges, dauerhaft bewohnbares Einfamilienhaus.
Klassische Fertighäuser bieten Dutzende Haustypen mit hunderten Optionen. Arbini bietet drei Grundrisse und wenige, aufeinander abgestimmte Ausbaulinien. Gemeinsam ist beiden die Vorfertigung im Werk — sie macht die Bauzeit von rund acht Monaten möglich.
Kosten, Ablauf und Finanzierung
Das Haus selbst liegt je nach Grundriss und Ausbau zwischen rund CHF 545'000 und CHF 850'000. Dazu kommt das Grundstück, das in unseren Regionen den grösseren Teil ausmacht: In Seengen rechnen wir mit einem Gesamtrahmen von CHF 780'000 bis 940'000 pro Haus. In Seenähe kann derselbe Grundriss deutlich teurer werden. Wir nennen die Landkosten pro Projekt offen, sobald die Parzelle gesichert ist.
Ja, wenn die Parzelle genügend gross ist und mindestens zwei Häuser erlaubt. Ein einzelnes Arbini auf einer grossen Parzelle bauen wir in der Regel nicht, weil die Vorfertigung erst ab zwei Häusern wirtschaftlich wird. Schicken Sie uns die Parzellennummer über das Formular für Grundeigentümer, dann prüfen wir Zone, Ausnützung und Erschliessung. Die Vorprüfung ist kostenlos.
Innerhalb der Konstruktion sind Trennwände im Obergeschoss verschiebbar und einzelne Öffnungen anpassbar. Was nicht geändert wird, sind Giebel, Gebäudehülle, Deckenaufbau und die Lage der Nasszellen — dort liegen Statik und Leitungen. Grössere Wünsche prüfen wir, sagen aber offen, wenn sie den Preis oder den Terminplan sprengen.
Mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und Bodenheizung im ganzen Haus, ergänzt durch eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage integriert, die im Jahresmittel einen erheblichen Teil des Bedarfs deckt. Erdsonden sind möglich, wenn Baugrund und Bewilligung es zulassen, kosten aber zusätzlich.
Weil jede zusätzliche Variante Planung, Einkauf und Montage verteuert, ohne dass das Ergebnis besser wird. Die drei Linien decken die gängigen Ansprüche ab und nutzen dieselben Geräte und dieselbe Grundfläche. Wer eine eigene Küche einbauen lassen will, kann die Küche abwählen — den Abzug rechnen wir individuell.
Wir starten den Verkauf erst, wenn die Baueingabe erfolgt und das Projekt mit der Gemeinde vorbesprochen ist — das senkt das Risiko deutlich. Wird trotzdem nicht bewilligt, wird die Reservation rückabgewickelt und die Reservationszahlung vollständig zurückerstattet. Kosten für Ihre eigenen Abklärungen tragen wir nicht.
Wie bei jedem Neubau: Eigenmittel von mindestens 20 Prozent, davon höchstens die Hälfte aus der Pensionskasse, dazu eine Hypothek Ihrer Bank. Wir liefern der Bank die Unterlagen, die sie braucht — Baubeschrieb, Pläne, Kostenzusammenstellung und Terminplan. Zahlungen erfolgen nach Baufortschritt, nicht im Voraus.
Ja. Wir zeigen Ihnen die Vorfertigung im Werk, begehen mit Ihnen die Parzelle eines aktuellen Standorts oder stellen das Konzept an einem Online-Infoabend vor. Termine vereinbaren wir individuell.
Eigentum und Nachbarschaft
Ja. Ihr Haus und der dazugehörige Gartenanteil gehören Ihnen allein und sind im Grundbuch auf Ihren Namen eingetragen. Wie das rechtlich ausgestaltet ist — eigene Parzelle oder Sonderrecht im Stockwerkeigentum — hängt vom Standort ab und wird vor der Reservation offengelegt.
Nur, was geteilt besser funktioniert: Zufahrt, Besucherparkplätze, Containerplatz und je nach Standort ein gemeinsamer Technikraum. Diese Flächen stehen im Miteigentum aller Häuser. Eine Nutzungs- und Verwaltungsordnung regelt, wer was darf und wer was bezahlt.
Alle Häuser gemeinsam, nach festem Schlüssel. Die Beträge sind klein, weil es wenig Gemeinsames gibt: Winterdienst, Beleuchtung der Zufahrt, Pflege der gemeinsamen Bepflanzung. Ein Budget liegt für jeden Standort vor der Reservation vor.
Jedes Haus ist frei verkäuflich und vererbbar, wie jedes andere Eigenheim. Ob die übrigen Eigentümer ein Vorkaufsrecht erhalten, wird pro Standort festgelegt und steht in den Unterlagen zur Reservation.
Näher als in einem klassischen Einfamilienhausquartier — je nach Parzelle stehen die Häuser Seite an Seite oder leicht versetzt. Dafür wohnt niemand über oder unter Ihnen, und die verglasten Giebel zeigen alle in dieselbe Richtung: in den eigenen Garten und in die Landschaft, nie ins Wohnzimmer des Nachbarn.
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